12.04.2014
- 2. Leipziger Mineralien- und Familientag in der
INSPIRATA
Die Jugendgruppe für Mineralogie des Naturkundemuseums Leipzig
veranstaltet mit Unterstützung der Fachgruppe für
Geologie, Mineralogie und Paläontologie eine
Sonderveranstaltung in der Leipziger INSPIRATA für die ganze
Familie. Jedes Kind bekommt ein Mineral geschenkt. Eine Vielzahl von
Aktionen, wie Tombola ohne Nieten, Mineralienbörse, Mineralien
schleifen, kostenlose Mineralienbestimmung durch erfahrene Sammler,
Basteln von Kristallformen, Kuchenbasar und mehr machen diesen Tag zu
einem wahrhaften Erlebnis. Selbstverständlich wird auch der
Förderverein des Naturkundemuseums mit einem Info-Stand
anwesend sein, über die Situation des Naturkundemuseums und
den Masterplan informieren. Für eine Spende können
Sie auch ein Teil Naturkundemuseum mit nach Hause nehmen - den Kalender
für 2015, dessen Motive auf Ausstellungshöhepunkte
des Jahres 2013 zurückblicken.
04.04.2014
Rundtischgespräch - gemeinsame Veranstaltung von
Arbeitskreis und Förderverein. 20 Jahre wird über
eine mögliche Zukunft des Naturkundemuseums geredet und
politisch gestritten, aber bis heute fehlen grundlegende
Entscheidungen. In einem Rundtischgespräch mit
führenden bzw. nach der Kommunalwahl potentiell
führenden Politikern aller Parteien wollen wir ausloten, wo
und wie sich welche Gemeinsamkeiten für die Zukunft des
Leipziger Naturkundemuseums finden lassen. Die Ergebnisse werden wir
öffentlich präsentieren.
19.03.2014 Einwohneranfrage
des Fördervereins zur Ratsversammlung
kommentierte
Antwort -
Wie wurden und werden die verantwortlichen Sammlungskuratoren
bei der Standortsuche für das Naturkundemuseum der Zukunft
einbezogen und wer haftet bei unterirdischer Unterbringung für
wahrscheinliche Schäden an den Sammlungen als Folge der
Einwirkung von Nässe, Feuchtigkeit, Schimmelbefall usw., wenn
diese durch Gutachter- und Verwaltungsmeinung als unwahrscheinlich
dargestellt werden?
Einwohneranfrage von Dr. Monika
Schütze-König -
Antwort - Warum wurde der
Direktorenposten ausgesetzt? Müssten jetzt nicht die anderen
Bewerber nachrücken? Will man diese Stelle neu
ausschreiben und damit Zeit gewinnen und Personalkosten
sparen? Ist sich die Verwaltung nicht bewusst, dass man damit
qualifizierte Fachleute und Museologen vor den Kopf
stößt? Sollte der neue Direktor nicht die
Gelegenheit bekommen, das Museum von Anfang an mit neu zu
konzeptionieren? Welchen Zeitplan hat die Stadtverwaltung, um
der Bevölkerung Leipzigs und seinen Gästen endlich
ein modernes Naturkundemuseum zu präsentieren?
04.03.2014
Öffentliche Podiumsdiskussion zum Naturkundemuseum
mit Prof. Dr. Markus Walz (Theoretische und Historische
Museologie an der HTWK), Prof. Dr. Arnold Müller (Kustos der
Geologisch-Paläontologischen Sammlungen des Instituts
für Geophysik und Geologie der Uni Leipzig), Wolfram Leuze
(Grüne, Stadtrat, Vorsitzender Fachausschuss Kultur), Michael
Faber (Kulturbürgermeister) und unserem Vorstandsmitglied
Peter Täschner.
Auch wenn die beiden Professoren wenig Kenntnis vom Masterplan erkennen
ließen, so sagten sie dem Kulturbürgermeister sehr
deutlich, dass sie das NKM Leipzig als eines der führenden
Regionalmuseen Mitteldeutschlands erwarten, dass die Potentiale der
Leipziger Hochschulen stärker integriert werden sollen und der
in allen Bereichen vorhandene Sachverstand von Leipzigern bei der
Zukunftsplanung endlich mit genutzt werden soll. Die Stadt ist
gefordert, endlich die richtigen Signale in der Kulturpolitik zu
setzen. In diesem Zusammenhang forderte Herr Leuze erneut, dass es
endlich ein ordentliches und nachprüfbares Bekenntnis des
Oberbürgermeisters zur Zukunft des Naturkundemuseums braucht.
Beschämend war die Feststellung der Moderatorin, dass das
Museum nur noch beschämende 27.000 Besucher hätte.
Dem entgegnete der Mitarbeiter und fachliche Leiter des NKM Ronald
Schiller, dass 27.000 Besucher im Jahr unter den
eingeschränkten Möglichkeiten beachtlich seien, zumal
die Besucher teilweise bis zu einer Stunde warten müssen,
bevor sie in die Dauerausstellung dürfen.
Peter Täschner unterstrich einmal mehr, dass für uns
eine unterirdische Unterbringung der Sammlungen, wie sie am
Bowlingtreff geplant ist, nicht in Frage kommt. Außerdem
brauchen wir endlich einen Ratsbeschluss, der festlegt, dass das
erneuerte Museum im Jahr 2020 eröffnet wird. In diesem
Ratsbeschluss soolte auch stehen, dass das neue oder erneuerte bzw.
erweiterte Gebäude 24 bis 25 Mill. Euro kostet.
16.02.2014 Pressemitteilung:
Die
Antwort von Kulturbürgermeister Faber auf unsere
Einwohneranfrage vom Januar zu den vertiefenden Untersuchungen und
einen gerechten Standortvergleich macht den skandalösen Umgang
des Kulturdezernats mit dem Naturkundemuseum offensichtlich. Eine
Antwort, die so gut wie keine Frage beantwortet - Herr Faber beweist,
dass ihm bisher jegliches Problembewusstsein bei den
Standortuntersuchungen für das zukünftige
Naturkundemuseum fehlt.
>>PM
direkt<<,
>>kommentierte
Antwort<<
12.02.2014 kommentierte Niederschrift
(Wortprotokoll) der Ratsversammlung vom 12.02.2014 zur dringlichen
Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen: Besetzung
des Direktorenpostens im Naturkundemuseum.
10.02.2014 Pressemitteilung:
Jahresmitgliederversammlung hat neuen Vorstand gewählt (
siehe Impressum)
- Dr. Michael Hardt bleibt weiter Vorsitzender des
Fördervereins - Herr Faber sagt kurzfristig Teilnahme ab -
Diplom-Biologe Ronald Schiller verliest Pressemitteilung des
Kulturamtes, wonach das Findungsverfahren für einen neuen
Direktor ausgesetzt wird. Ab sofort ist Herr Schiller
wissenschaftlich-fachlicher Leiter des Naturkundemuseums,
während die Kulturamtsleiterin, Frau Susanne Kucharski-Huniat
die administrative Leitung übernimmt - Herr Schiller stellt
das Arbeits- und Ausstellungsprogramm des Naturkundemuseums
für 2014 vor - der neue Vorstand sichert dem Museum und seinem
fachlichen Leiter, Herrn Schiller, die volle Unterstützung zu.
>>PM
direkt<<
07.02.2014
Jahresmitgliederversammlung
mit Verabschiedung des
bisherigen Direktors Dr. Rudolf Schlatter, Begrüßung
des neuen Direktors (falls berufen) und Wahl des Vorstandes
>>Einladung<<
Bericht
über die Wasserschäden im Museum
für Naturkunde in Chemnitz
31.01.2013
Verabschiedung in den Ruhestand Der Direktor des
Naturkundemuseums, Dr. Rudolf Schlatter,
verabschiedet sich bei Freunden und Kollegen nach 21 Jahren Dienst in
den Ruhestand. Wie er betonte, geht er mit einem lachenden und einem
weinenden Auge. Dankbar ist er, dass so viele Leipziger und Freunde dem
Museum über all die Jahre und vielen Probleme stets die Treue
gehalten haben, so dass wir besuchermäßig immer noch
eine der führenden Kultureinrichtungen in der Stadt sind.
Traurig ist er, dass seine umfangreichen Bemühungen, dass
Naturkundemuseum zeitgemäß zu erneuern und zu
erweitern durch Stadtverwaltung und Politik nicht nur ausgebremst
wurden, sondern das Museum von dieser Seite weniger
Wertschätzung erfuhr, als ein ungeliebtes Stiefkind.

Kollegen und Förderverein ehrten das Wirken von Dr. Rudolf
Schlatter als Direktor des Naturkundemuseums in Leipzig mit einer
Baumspende vor dem Naturkundemuseum.
15.01.2014 Neues aus
der Präparationswerkstatt - Ein Tiger
kommt nach Leipzig
Nach längerer Vorbereitungszeit ging es schnell und
schmerzlos. Arthur, ein ca. 20 Jahre alter Sibirischer Tiger aus dem
Zirkus Probst, der in seinen besten Tagen 420 kg wog, wurde wegen
Erblindung und Orientierungsproblemen eingeschläfert. Nach
Überführung in das Leipziger Naturkundemuseum wurde
ihm hier die Haut abgezogen, was bei dem Gewicht des Tieres
für unseren Präparator ein wahrer Kraftakt war. Dank
der Hilfe von Präparator Uwe Lippmann vom
veterinärmedizinischen Institut der Universität
Leipzig konnte die so einfach ausgesprochene und dennoch so
mühevolle Arbeit bis zum späten Abend erledigt
werden. Nun kommt der Pelz in die Kürschnerei zur Gerbung und
weiteren Aufarbeitung.
05.01.2014 Einwohneranfrage
zu den
vertiefenden Standortuntersuchungen
und Gutachten für die Fortschreibung des Masterplanes
Naturkundemuseum Leipzig. Da der Kulturbürgermeister
in den vergangenen Monaten ausschließlich den Bowlingtreff
als zukünftigen Standort des Leipziger Naturkundemuseums
favorisierte und Herr Hoquell bei gemeinsamen Führungen durch
den Bowlingtreff unseren jetzigen Standort in der
Lortzingstraße extrem schlecht redete, wollen wir sicher
gehen, dass bei der Standortuntersuchung beide Standorte eine faire
Chance bekommen! Die Anfrage wurde aus Zeitmangel in der
Ratsversammlung schriftlich beantwortet. Soweit man das Schreiben
überhaupt als
Antwort
bezeichnen kann, weicht es doch allen wesentlichen Fragen aus.
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Archiv 2013