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Naturkundemuseum - Sonderausstellungen




16.04. - 07.09.2014
Down Under - aus der Tierwelt Australiens

Die Tierwelt des kleinsten Kontinents weist viele Besonderheiten auf. Australien ist die Heimat "Lebender Fossilien". Die Baupläne dieser Organismen sind im Falle der Lungenfische seid 400 Millionen Jahren überliefert, enge Verwandte von Ameisenigel und Schnabeltier lebten schon in der Kreidezeit. Unser Bild dieses Landes prägen vor allem aber die Beuteltiere. Neben Kängurus, dem Koala oder dem Beutelteufel sind auch kleinere Arten zu sehen, die in den Lebensgemeinschaften unterschiedlichste Funktionen erfüllen und außerhalb Australiens nur sehr selten gezeigt werden sowie oft stark gefährdet sind. 

Die Ausstellung zeigt restaurierte Präparate australischer Säugetiere und Vögel aus unserer Sammlung. Ergänzt wird sie mit einigen Reptilien, einem Australischen Lungenfisch sowie Meeresmollusken und Tagfaltern. Großformatige Fotos "Australischer Impressionen" von Frau Dr. Birgit Scheps-Brettschneider (kommissarische Leiterin des Museums für Völkerkunde) runden die Ausstellung ab.    >>mehr<<




19.01. - 06.04.2014
Glanzlichter 2012

Die Glanzlichter der Naturfotografie belegen einmal mehr, welche Wertschätzung der erste von Deutschland aus veranstaltete internationale Naturfoto-Wettbewerb seit Jahren genießt.
Mit 16.334 Bildern von 1.099 Fotografen wurden zwei neue Glanzlichter-Rekorde aufgestellt. 2.337 Bildeinsendungen haben am Fritz-Pölking-Award und 517 Bildeinsendungen am Junior-Award teilgenommen.

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19.12.2013 - 12.01.2014
Schaufenster zum Jahreswechsel

Das Beste zum Schluss - zum Schluss des Alten Jahres oder zum Beginn des Neuen Jahres. Auch unsere Schaufenster laden Sie zum Verweilen, Staunen und Entdecken ein. In nur drei Wochen über den Jahreswechsel geben sie Einblick, in die Welt jenseits der Dauerausstellung - in die Welt des Sammelns, Forschens und Bewahrens für die nächsten Generationen.

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15.09. - 12.12.2013 
Unter der Oberfläche - Bilder aus unserem Wasser

Spektakulären Fotografien und gut recherchierten Informationen geben einen Überblick über Seen, Flüsse und Meer sowie ihre Besonderheiten in Deutschland. An 15 Spots vom Thüringer Wald bis zur Ostseeküste, darunter der Leipziger Kulkwitzer See, wird abgetaucht in Gewässer, die mindestens drei Meter weit blicken lassen.

40 großformatige, verblüffende Fotos erwarten den Besucher. Die fragile Schönheit der heimischen Unterwasserwelt beweist, dass es beim Gewässerschutz um mehr geht, als nur die Nutzung des Wassers durch uns Menschen.

 


15.09. - 12.12.2013
Steine aus dem Feuer - 100 Jahre Völkerschlachtdenkmal Leipzig

Das Völkerschlachtdenkmal verbindet sich nicht nur mit der europäischen Geschichte in der Zeit des antinapoleonischen Krieges von 1813, sondern hinsichtlich des Bausteins auch mit der Erdgeschichte.
Die äußere und innere Verkleidung des Denkmals sowie die Monumentalfiguren bestehen aus Granitporphyr aus dem ca. 15 km östlich von Leipzig gelegenen Beucha (Ortsteil von Brandis). Dieses kristalline Gestein bildete sich in der frühen Perm-Zeit (Rotliegend) vor ca. 270 Millionen Jahren – ein Abschnitt der Erdgeschichte, der in Nordwestsachsen durch eine sehr intensive Vulkantätigkeit ausgeprägt ist.




28.06. - 25.08.2013 im Grassimuseum für Völkerkunde
Vogelspuren - vom Albatros bis zum Zeisig

Vögel spielen in den Kulturen weltweit eine wichtige Rolle - als mythische Tiere, aber auch als Lieferanten von Fleisch, Federn und Knochen. Sie sind Helden in zahllosen Märchen und werden in vielen Kunstwerken dargestellt. In den Ausstellungen des Völkerkundemuseums sind all diese Facetten zu entdecken. Die Sonderausstellung zeigt hierzu aus den Sammlungen des Naturkundemuseums besonders interessante Vögel aus allen Teilen der Welt. Sie schlagen mit den ethnographischen Objekten des Völkerkundemuseums die Brücke zu Mensch und Natur.

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23.06. - 08.09.2013
Vom Palmwedel zum Eiskeil - Bilder aus dem Geo-Archiv von Prof. Dr. Lothar Eißmann

Das 1956 begründete Geo-Privatarchiv des international bekannten Geologen Prof. Dr. Lothar Eißmann umfasst eine unwiederbringliche Sammlung an Fotos (darunter 15.000 Dias zu geologischen Aufschlüssen in Großtagebauen), Zeichnungen, geologischen Schnitten Grafiken und Literatur (ca. 1.000 Bücher und über 15.000 geologische Sonderdrucke). "Professor Eißmann hat durch seine äußerst gründlichen und jahrzehntelangen regelmäßigen Studien in den Tagebauen eine Dokumentation geschaffen, die in der Dichte der Befunde und deren konsequenter Interpretation einmalig in der Welt sein dürfte.", so Frau Prof. Dr. Margot Böse (Berlin). Aus diesem Geo-Archiv, welches seit diesem Jahr dank auch der Spenden des Fördervereins zu den Schätzen im Naturkundemuseum gehört, werden in geologischen Schaufenstern Bilddokumente gezeigt, bereichert um Schauobjekte aus der Museumssammlung.
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10.03. - 16.06.2013
Lesezeichen der Natur - Buchobjekte aus der Kunstbibliothek von Martin Schwarz

Blättern ist nicht möglich. Texte und Seitenangaben fehlen - es sind „Bücher ohne Worte“. Einzig auf dem aufgeschlagenen Teil wird ein Fragment (Lesezeichen) des „Inhalts“ preisgegeben. Im Zeichen der Leipziger Buchmesse präsentiert der durch seine "Buchobjekte" in der Kunstszene bekannt gewordene Schweizer Künstler Martin Schwarz eine völlig andere Sichtweise auf naturwissenschaftliche Bücher. Lassen Sie sich überraschen und in den Bann der grenzenlosen Fantasie des Künstlers ziehen.
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02.12.2012 - 03.03.2013
Glanzlichter 2011

Für den größten deutschen Naturfoto-Wettbewerb mit internationaler Beteiligung wurden 2011 15.053 Bilder von 1.046 Fotografen aus 33 Ländern eingereicht. Nach fünf Tagen und vielen Jurierungsrunden waren letztendlich die 87 Siegerbilder der Glanzlichter ausgewählt. In den acht Kategorien "Magnificent Wilderness", "The Beauty of Plants", "Nature as Art", "Artists on Wings", "The World of Mammals", "Animal Community", "The Art of Camouflage" und "Coastlines" wurden jeweils die 9 Besten ermittelt. „Glanzlichter-Naturfotograf 2011“ ist Gastone Pivatelli aus Italien. Sein Bild zeigt ein Schwarzkehlchen auf seiner Warte mit seinem Schatten auf einem Schilfblatt.




30.09. - 25.11.2012
Welt der Mineralien

Leipziger Sammler öffnen ihre Schatztruhen. In dieser Sonderausstellung zeigen die Mitglieder der Fachgruppe Geologie/Mineralogie noch nie gezeigte Exponate aus ihren privaten Vitrinen. Das gewaltige Spektrum reicht von traumhaften Mineralien aus dem Erzgebirge über Glanzstücke aus aller Welt, detailgetreue Zeichnungen und atemberaubende Makrofotografien. Auch facettierte Edelsteine, so z.B. vom weltbekannten Topasfelsen, dem Schneckenstein im Vogtland, werden präsentiert. >>mehr<<




22.-23.09.2012
Schaupräparation eines Wisentbullen

Unter den kunstfertigen Händen des Musuemspräparators René Diebitz und seines Kollegen Jan Panninger wird der leider im Wildpark verstorbene Wisentbulle im Naturkundemuseum zu "neuem Leben" erweckt werden. In Vorbereitung der Schaupräparation wurde der Körper des Wisentbullen in mühsamer Handarbeit aus Schaumstoff nachmodelliert. Diese bisherigen Arbeitsschritte werden auf Schautafeln dokumentiert. Zur Schaupräparation  soll dem Wisent nun sein Fell wieder angezogen werden, damit er am Ende in seiner ganzen ursprünglichen Wuchtigkeit und Erhabenheit den Leipzigern und ihren Gästen "fast für die Ewigkeit" im Naturkundemuseum erhalten bleibt.
>>Bilddokumentation<<




15.07. - 16.09.2012
BILD - ABBILD - NATUR

Eine Gemeinschaftsausstellung mit der Deutschen Zentralbücherei für Blinde (DZB)

Seit 32 Jahren erscheinen in der DZB zu Leipzig Reliefwandkalender, bestehend aus einem Titelblatt, den 12 monatlichen Seiten mit je einer Reliefdarstellung und dem Kalendarium in Blindenschrift. Auffällig ist der immer wieder auftauchende thematische Bezug zur Natur. Der Kalender für 2013 "Natur be-greifen" entstand in Zusammenarbeit mit dem Naturkundemuseum und enthält Darstellungen aus der Natur aus Botanik, Zoologie und Geologie.  




01.07. - 16.09.2012
im Museum der bildenden Künste
NATUR 3d

Die Ausstellung Natur 3d ist ein Gemeinschaftsprojekt des Museums der bildenden Künste Leipzig mit dem Naturkundemuseum Leipzig und der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Studierende und Meisterschüler aus der Fachklasse für bildende Kunst von Professorin Astrid Klein setzen sich mit ausgewählten Objekten aus beiden Museen auseinander. In Rauminszenierungen werden Fragen nach unserem zeitgenössischen Umgang mit Natur und Landschaft, nach historischen Bildkonventionen in der Naturdarstellung und symbolischen Bedeutungsanreicherungen im Themenfeld der Natur gestellt.
In einem Teilraum präsentiert das Naturkundemuseum Schätze aus seinem Fundus zu einer Zeit, in der die Dauerausstellung des Naturkundemuseums noch immer für die Öffentlichkeit gesperrt ist.
>>erste Impressionen<<




08.03. - 01.07.2012
Fast für die Ewigkeit - Vielfalt der Tierpräparation

Mit dieser hauseigenen Ausstellung bietet der Meisterpräparator Herr Rene Diebitz einen Überblick über die vielfältigen Arbeiten eines Präparators am Naturkundemuseum. Sie verdeutlicht zugleich die Notwendigkeiten präparatorischer Arbeiten als Grundlage für das Anlegen und Betreuen von zoologischen Sammlungen. So war das letzte Arbeitsjahr geprägt von der Anfertigung neuer Schaupräparate, der Stabilisierung von Flüssigkeitspräparaten durch Austausch der Konservierungslösung, Restaurierung von Vogelbildern sowie von wertvollsten historischen Präparatn, wie z.B. dem Anglerfisch aus der ersten deutschen Tiefseeexpedition und noch vielem mehr. Lassen Sie sich von den mehr als 50 meisterlichen Exponaten aus aller Welt zu einer Reise der besonderen Art verführen.   >>mehr<<




07.12.2011 - 26.02.2012
Pilze im Museum

Die Fachgruppe Mykologie im Naturkundemuseum präsentiert in der Vitrinenausstellung die verschiedenen Methoden der Präparation und Aufbewahrung sowie die Herstellung von Dokumentarplastiken. Für wissenschaftliche Sammlungen werden Pilze in der Regel an der Luft getrocknet und entsprechend dokumentiert in einem Fungarium trocken gelagert. Für Präsentations- und Lehrsammlungen können Form und Farbe besser durch Gefriertrocknung oder durch den Abguss von Dokumentarplastiken erhalten werden.




07.12.2011 - 26.02.2012
Glanzlichter 2010

2010 bewarben sich 1.032 Fotografen aus 34 Ländern mit insgesamt 15.282 Bildbeiträgen um die begehrten Preise dieses internationalen Wettbewerbs, die jeweils in acht Kategorien vergeben werden. Im Mai 2010 fand in Fürstenfeldbruck die Ehrung der Wettbewerbs-Sieger statt. Danach wurden und werden die „Glanzlichter“, die 87 Siegerbilder, in Museen, Naturparks und Nationalparks sowie in Galerien deutschlandweit gezeigt.